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OCLC Support

E-Medien-Schnittstelle: Installation und Administration

E-Medien-Schnittstelle

(Stand 12/2019)

Das Angebot der DiViBib GmbH und anderer Anbieter von Online-Ausleihen ermöglicht registrierten Bibliothekskunden die Online-Ausleihe digitaler Medien. Die E-Medien-Schnittstelle von BIBLIOTHECA nutzt zur Kommunikation mit der Datenbank eine ODBC-Datenquelle. Hierbei können Sie die bereits für den Web-OPAC und Verbund-OPAC angelegte ODBC-Datenquelle nutzen.

Wenn Sie OPEN im Einsatz haben, müssen Sie eine neue ODBC-Datenquelle anlegen. Die E-Medienschnittstelle lässt sich aber auch ohne den Web-/Verbund-OPAC und OPEN nutzen. Hierzu müssen Sie nur eine neue ODBC-Datenquelle anlegen.

Ablauf einer Ausleihe über DiViBib

Die DiViBib GmbH verhandelt für Bibliotheken Medien bzw. Lizenzen bei Verlagen. Die Bibliotheken wählen über die DiViBib GmbH Medien bzw. Lizenzen aus und erwerben sie dort. Die Erschließung der digitalen Medien und Bereitstellung im MAB2-Format erfolgt durch die DiViBib GmbH.

Die Bibliotheksbenutzer greifen über den BIBLIOTHECA-OPAC auf den Medienbestand der Bibliothek zu. Wird ein digitales Medium in der Trefferliste gefunden, wird in der Detailanzeige des BIBLIOTHECA-OPAC der Linktext „Titel nur digital verfügbar. Zum Download hier klicken.“ eingeblendet.

Über diesen Link gelangt der Benutzer auf die Internetseite von DiViBib. Auf dieser Seite erfolgt die Authentifizierung des Benutzers über seine Ausweisnummer und sein Passwort. Dies ist notwendig, wenn der Bibliotheksnutzer die digitalen Medien ausleihen bzw. auf seinen PC herunterladen möchte. DiViBib schickt die Ausweisnummer und das Passwort an den Web-Server, wo die installierte Schnittstelle die Daten prüft.

Die Schnittstelle meldet an DiViBib, ob die Authentifizierung erfolgreich ist. Erst danach kann der Benutzer die digitalen Medien herunterladen.

Die E-Medien-Schnittstelle prüft für die Authentifizierung folgende Merkmale:

  • Ausweisnummer und Passwort
  • Benutzergruppen
  • Sperrung des Lesers (z. B. durch allgemeinen Sperrvermerk in BIBLIOTHECA)
  • Gebührengrenze (siehe in BIBLIOTHECA die weitere Konditionen unter SOSP)
  • Felder Gültig bis und Bezahlt bis im Leserkonto

Die Schnittstelle zwischen BIBLIOTHECA und z.B. DiViBib beinhaltet die Prüfung, ob ein Benutzer digitale Medien ausleihen darf. Die Schnittstelle wird auf dem Web-Server installiert. Das System der DiViBib greift auf diese Schnittstelle zu und prüft, ob der Benutzer berechtigt ist, digitale Medien auszuleihen.

Falls Sie einen Proxy für die Verbindung zum Internet verwenden, muss dies unter System >Systemeinstellungen >Erweiterte Einstellungen >Proxy Server konfiguriert sein. Falls Sie eine Firewall einsetzen, um den Zugriff des Servers nach außen zu beschränken, geben Sie ecs.amazonaws.de für HTTP (Port 80) frei.

Installation BIBLIOTHECAplus AuthService

Bevor Sie mit der eigentlichen Installation der E-Medienschnittstelle beginnen können, müssen Sie ab Version 4.0. den BIBLIOTHECAplus AuthService installieren. Der AuthService kann auf einem beliebigen System eingerichtet werden. Am einfachsten ist es, ihn auf demselben Web-Server wie die E-Medienschnittstelle einzurichten.

Als Voraussetzung, um den BIBLIOTHECA AuthService zu installieren, benötigen Sie auf dem Windows Server neben der IIS Rolle für den Webserver das .NET 4.5 Feature „HTTP-Aktivierung“.

Um den BIBLIOTHECAplus AuthService zu installieren gehen Sie so vor:

  1. Öffnen Sie die Datei BIBLIOTHECA AuthServiceSetup.msi aus dem Verzeichnis AuthService des Installationsdatenträgers mit Doppelklick. Der Installationsassistent für den BIBLIOTHECA AuthService startet.
  2. Wählen Sie im Fenster Zielordner ein Installationsverzeichnis aus, z.B. C:\Program Files (x86)\BIBLIOTHECAplus AuthService\
  3. Klicken Sie auf Weiter.
  4. Vergeben Sie im Fenster IIS-Konfiguration einen Webseitennamen, z.B. BIBLIOTHECAplus AuthService.
  5. Klicken Sie auf Weiter.
  6. Wählen Sie im Fenster Datenbankkonfiguration Ihr Datenbanksystem aus.
  7. Tragen Sie Ihre Zugangsdaten zur Datenbank ein.
  8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Verbindung prüfen. Wenn die Verbindung geprüft wurde, erscheint eine Meldung „Verbindungstest erfolgreich“.
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Klicken Sie im Fenster Bereit zur Installation von BIBLIOTHECAplus AuthService auf Installieren, um die Installation zu starten. 
    Es erscheint eine Meldung, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde. Folgen Sie nun den Anweisungen in diesem Fenster. Vergeben Sie ein Zertifikat für die neu erstellte Website des BIBLIOTHECAplus Auth Service:
  11. Gehen Sie dazu im IIS-Manager auf die neue angelegte Webseite „BIBLIOTHECAplus AuthService“.
  12. Klicken Sie rechts auf den Punkt Bindungen.
  13. Wählen Sie die Bindung mit Port 1683.
  14. Klicken Sie auf Bearbeiten
  15. Wählen Sie, falls verfügbar, ein bestehendes Zertifikat aus. Falls Sie kein SSL-Zertifikat hinterlegt haben, können Sie durch Auswählen des Servernamens im IIS Manager im Bereich Serverzertifikate ein selbstsigniertes Zertifikat erstellen. Dieses können Sie dann für die Bindung der neuen Webseite auswählen. Verifizieren Sie über die Schaltfläche Prüfen, ob der AuthService korrekt funktioniert.
  16. Notieren Sie sich die angezeigte URL, falls der AuthService nicht auf dem E-Medienschnittstellen-Server direkt installiert wurde. Diese wird für die nachfolgende Produktinstallation benötigt.
  17. Klicken Sie auf Weiter.
  18. Klicken Sie auf Fertigstellen. Die Installation ist nun abgeschlossen

Mandantenfähigkeit

Unter Mandantenfähigkeit versteht man die Unterstützung von mehreren Datenbanken mit einem Service. Um die Mandantenfähigkeit einzurichten, muss die Datei web.config angepasst werden. Diese befindet sich im Installationsverzeichnis des Auth Services z.B. C:\Program Files (x86)\BIBLIOTHECAplus AuthService\

  1. Kopieren Sie z.B. den bestehenden Verbindungseintrag im Bereich <appSettings> und passen Sie den neuen Eintrag wie folgt an:
  2. Ergänzen Sie im duplizierten Eintrag nach „ConnectionString“ bzw. „DatabaseSystem“ den TNS oder ODBC DSN Namen beginnend mit einem Unterstrich z.B. „ConnectionString_biblio2“.
  3. Passen Sie auch die weiteren Einrträge (Data Source, User Id, Password) entsprechend an.

Beispiel für eine weitere Oracle DB Verbindung:

<appSettings>

<!-- Beispieleintrag 1. DB -->

<add key="ConnectionString" value="Data Source=biblio;User Id=SYSADM;Password=<PASSWORT*>" />

<add key="DatabaseSystem" value="Oracle" />

<!-- Beispieleintrag 2. DB -->

<add key="ConnectionString_biblio2" value="Data Source=biblio2;User Id=SYSADM;Password=<PASSWORT*>" />

<add key="DatabaseSystem_biblio2" value="Oracle" />

</appSettings>

E-Medien-Schnittstelle einrichten Windows Server 2008 / 2012

Um den E-Medien-Dienst nutzen zu können, müssen Sie die folgenden Einstellungen vornehmen.

Dateien kopieren

Entpacken Sie das Verzeichnis E-Medien-Schnittstelle aus dem ausgelieferten ZIP-Archiv auf Ihren Web-Server und legen Sie dieses unter C:\inetpub\wwwroot ab.

  1. Mit Rechtsklick auf den Ordner E-Medien-Schnitstelle > Eigenschaften > Sicherheit überprüfen Sie ob der Nutzer „IUSR“ ausreichende Rechte besitzt.
  • Lesen, Ausführen/ Ordnerinhalte anzeigen/ Lesen
  1. Der Webserver (IIS) muss so konfiguriert sein, dass er das Hosten von WCF Services erlaubt. Es muss zusätzlich die Rolle ASP.NET 4.5 installiert sein.
  2. Fügen Sie im IIS-Manager einen neuen Anwendungspool hinzu.
  • Name: E-Medien-Schnittstelle
  • NET CLR-Version: .NET CLR-Version v2.0.50727
  • Verwalteter Pipelinemodus: Klassisch
  1. Öffnen Sie danach die Erweiterten Einstellungen des neuen Anwendungspools und stellen Sie unter Allgemein den Punkt 32.Bit-Anwendung aktivieren auf den Wert True.
  2. Fügen Sie im IIS-Manager unter Default Web Site eine neue Anwendung hinzu. Als Alias verwenden Sie z.B. E-Medien-Schnittstelle und als Anwendungspool den zuvor angelegten „E-Medien-Schnittstelle“, den Physikalischen Pfad auf das Verzeichnis verweisen lassen wie oben angegeben
    C:\inetpub\wwwroot\E-Medien-Schnittstelle
  3. Fügen Sie  eine neue Serverrolle hinzu:
  • Windows Server 2012: Unter dem Punkt Anwendungsentwicklung die Rollen ASP und ASP.NET 4.5 auswählen und installieren.
  • Windows Server 2008: Im Server-Manager unter Webserver (IIS) den Rollendienst ASP hinzufügen.
  1. Weiterhin sollten folgende Befehle unter Windows Server 2012 ausgeführt werden, die das Ausführen von WCF Service erlauben:
  • DISM /Online /Enable-Feature /FeatureName:WCF-HTTP-Activation
  • DISM /Online /Enable-Feature /FeatureName:WCF-HTTP-Activation45  

Installation des ODBC-Treibers

Um den Web-OPAC installieren und nutzen zu können, muss auf dem System ein DatenbankClient und damit ein ODBC-Treiber installiert und konfiguriert sein.

  • Sollen ausschließlich Oracle-Pools eingebunden werden (empfohlen), muss auf dem WebServer ein Oracle-Client (nur 32Bit) installiert werden.
  • Sollen ausschließlich Gupta-Datenbanken eingebunden werden, muss auf dem WebServer der Centura SQLBase-Client (Version 7.5.1) installiert werden.
  • Sollen MS SQL Datenbanken eingebunden werden, muss auf dem Web-Server ein MS SQL Client installiert sein. Dies ist i.d.R. bei Windows-Systemen automatisch der Fall.
  • Sollen sowohl Oracle-Pools als auch Gupta-Datenbanken eingebunden werden, müssen auf dem Web-Server ein Oracle-Client und der Centura SQLBase-Client (Version 7.5.1) installiert werden.

 Hinweis: Es wird ausschließlich der Centura SQLBase-Client in der Version 7.5.1 unterstützt. Neuere Versionen werden nicht unterstützt.

 Achtung: Führen Sie vor jeder Installation eine komplette Datensicherung durch.

 Hinweise:

  • Nach der Installation können Sie die Eigenschaften der ODBC-Datenquellen im ODBCDatenquellen-Administrator in Windows unter Systemsteuerung / Verwaltung anzeigen und bearbeiten.
  • Unter Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2012 müssen Sie die ODBC-Datenquellen wie folgt über die Kommandozeile aufrufen: C:\Windows\SysWOW64\odbcad32.exe

Voraussetzungen

Berücksichtigen Sie folgende Voraussetzungen für die Installation:

  • Beenden Sie alle laufenden Programme, die nicht für die Installation benötigt werden (z. B. Word und Outlook).
  • Stellen Sie sicher, dass Sie über genügend Systemrechte (Administrator) verfügen.
  • Es gelten außerdem jeweils die Voraussetzungen, die auch für die Installation des Web-OPAC gelten.

ODBC-Treiber für SQLBase (Centura / Gupta) unter Windows Server 2008 R2 64bit und Windows Server 2012 64bit

Gehen Sie für die Installation wie folgt vor:

  1. Starten Sie die Datei..\ODBC-Datenquellentreiber\Windows 2008 & 2012 (x64) \ODBCforSQLBase.msi
  2. Wählen Sie das gewünschte Installationsverzeichnis.
  3. Klicken Sie auf „Weiter“ Nach der Installation erhalten Sie die Meldung „Installation erfolgreich.“
  4. Klicken Sie auf Fertig stellen. Sie erhalten die Meldung „Sie müssen den Computer neu starten…“.
  5. Klicken Sie auf Ja.
  6. Kopieren Sie die Datei sql.ini aus dem SQLBase-Verzeichnis Ihres Datenbankservers in das Zielverzeichnis des ODBC-Treibers (z.B. C:\Programme (x86)\ODBCforSQLBase).

ODBC-Treiber für ORACLE

Wir empfehlen den ORACLE Treiber von ORACLE und nicht den Microsoft ODBC-Treiber für ORACLE. Den entsprechenden Treiber sowie eine Installationsanleitung finden Sie auf den ORACLE-Installations-CDs.

Hinweis: Wählen Sie die Installationsart Administrator aus, da bei der Installationsart Laufzeit die Oracle-ODBC-Treiber nicht mit installiert werden

ODBC-Treiber für MS SQL

Ein ODBC-Treiber ist i.d.R. in Ihrem Windows-System bereits standardmäßig installiert: SQL Server.

Datei auth.ini anpassen

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die Datei auth.ini im E-Medien-Schnittstellen-Verzeichnis mit einem geeigneten Texteditor.
  2. Passen Sie die Zeile DB1=w_biblio#BIBLIO#SYSADM#<PASSWORT*> an. Binden Sie Ihre Standarddatenbank nach folgendem Schema ein: ODBC-Datenquellname (DSN)#Anzeigename der Datenbank in der Katalogauswahl#Name des Datenbankbenutzers (user name)#Passwort des Datenbankbenutzers

     Hinweis: Falls Sie die E-Medien-Schnittstelle zusammen mit dem Verbund-OPAC nutzen, müssen Sie für jede zusätzliche Datenbank jeweils eine neue Zeile (DBx) anlegen. Die Nummerierung muss hierbei lückenlos sein:

    DB1= […]
    DB2= […]
    DBn= […]

    Beispiel
    DB1=biblio1#DB#sysadm#<PASSWORT*>
    DB2=biblio2#db2#sysadm#<PASSWORT*>

    Sie können die Zeilen auch aus der Datei w3oini.txt aus dem SRC-Verzeichnis entnehmen, falls Sie einen Web-OPAC oder Verbund-OPAC einsetzen.
    Wenn Sie eine oder mehrere Benutzergruppen von der Nutzung von EMedien ausschließen wollen, müssen Sie folgenden Eintrag vornehmen (trennen Sie mehrere Benutzergruppen mit dem Pipe-Symbol): [OPTIONS]FORBIDDENUSERGROUPS=ERW|KUJ
  3. Speichern und schließen Sie die Datei. 

Die Passwörter für den Datenbankzugang in der Datei AUTH.INI im Abschnitt [DB] können auch verschlüsselt abgelegt werden.
Die Einstellung [OPTIONS] PWCODE in der Datei AUTH.INI hat den Wert 0 oder fehlt ganz. Der Parameter [OPTIONS].PWCRYPTAKTIVIERT=0|1 steuert, ob die Seite PWCRYPT.ASP zugänglich ist (1) oder nicht (0). Ist dort 0 eingetragen oder ist der Parameter nicht vorhanden, so wird die Seite nicht angezeigt und es wird auf die Seite AUTH.ASP umgeleitet.

  1. Rufen Sie die E-Medienschnittstelle auf.
  2. Ersetzen Sie in der URL-Zeile Ihres Browsers die Zeichenkette AUTH.ASP durch PWCRYPT.ASP.
  3. Wählen Sie aus der Auswahlliste die gewünschte Datenbank aus. Betätigen Sie "Eintragen". Das Datenbank-Passwort der gewählten Datenbank wird in der Datei AUTH.INI durch die verschlüsselte Variante ersetzt. Die letzten beiden Zeilen für jede andere Datenbank wiederholen, die in der Auswahlliste enthalten ist.

    Wird über die Seite PWCRYPT.ASP ein Passwort verschlüsselt, so wird anschließend automatisch der Parameter [OPTIONS].PWCODE auf 1 gesetzt. Der Abschnitt OPTIONS sollte danach etwa so aussehen:

    [OPTIONS]
    LOGFILE=...
    FORBIDDENUSERGROUPS=...
    PWCODE=1

Ab sofort wird die EMedienschnittstelle das in der AUTH.INI eingetragene Passwort entschlüsseln, bevor sie es für den Login verwendet. Soll die Verwendung von verschlüsselten Passwörtern zurückgenommen werden, so muss die AUTH.INI manuell angepasst werden:

  • Ersetzen Sie die verschlüsselten Passwörter (=letzte Komponente eines DBx-Eintrags, also rechts vom letzten #-Zeichen) durch unverschlüsselte.
  • Setzen Sie die Einstellung [OPTIONS] PWCODE auf 0 zurück

 Hinweis: Ändern des Passworts

  • Wenn Sie das Passwort ändern wollen ändern Sie zunächst die Parameter PWCODE auf 0, und PWCRYPTAKTIVIERT auf 1.
    Passen Sie ggfs. die Schreibrechte des Anwendungspools an.

  • Schreiben Sie nun das neue Passwort im Klartext in den String.

  • Dann gehen Sie so vor, als ob Sie das Passwort neu verschlüsseln wollten.

BIBLIOTHECAplus AuthService

Wenn der BIBLIOTHECAplus AuthService nicht auf dem gleichen Server installiert wurde wie die E-Medienschnittstelle, muss in der Datei auth.ini ein Abschnitt [OAUTH] erzeugt werden. Dieser beinhaltet den Parameter „DBURL1=“ welcher die URL zum BIBLIOTHECAplus AuthService beinhaltet z.B. DBURL1=https://<Servername>:1683/oauth. In diesem Abschnitt können Sie ebenfalls weitere Datenbankeinträge (DBURL2= bis DBURLn=) hinzufügen, wenn Sie mehr als eine BIBLIOTHECAplus Datenbank ansprechen wollen und diese entsprechend im BIBLIOTHECAplus AuthService konfiguriert haben. Zum Beispiel DBURL2=https://<Servername>:1683/oauth/[DB], das kann dann so aussehen: https://<Servername>:1683/oauth/biblio2

Datei global.asa anpassen

Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie die Datei global.asa im E-Medien-Schnittstellen-Verzeichnis mit einem Texteditor.
  2. Passen Sie die Zeile Public Const APPDIR = “/E-Medien-Schnittstelle“ an. Unter APPDIR muss der Alias des virtuellen Verzeichnisses angegeben werden. Wenn Sie beim Anlegen des virtuellen Verzeichnisses als Alias E-Medien-Schnittstelle angegeben haben, muss die Datei z. B. wie folgt aussehen:

    <SCRIPT LANGUAGE=VBSCRIPT RUNAT=Server>

    ’Version 1.0
    ’SSe
    ’18.12.2007

    ’CONFIGURE HERE:
    Public Const APPVDIR = “/E-Medien-Schnittstelle“

     
  3. Speichern und schließen Sie die Datei.

Anmeldeinformationen für anonyme Authentifizierung anpassen

  1. Starten Sie die Verwaltungsoberfläche des IIS (Internet Information Services) auf Ihrem Webserver.
  2. Klicken Sie auf den Servernamen auf der linken Seite.
  3. Klicken Sie auf Authentifizierung im mittleren Bereich.
  4. Markieren Sie Anonyme Authentifizierung.
  5. Klicken Sie auf Bearbeiten auf der rechten Seite.
  6. Stellen Sie im neu geöffneten Bearbeitungsfenster auf „Identität des Anwendungspools“ um.
  7. Bestätigen Sie mit OK.

 Hinweis: Diese Einstellung gewährleistet die volle Funktionalität beim Einsatz des .NET-Framework-Updates vom Juli 2018

E-Medien-Schnittstelle im Browser aufrufen

Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob die E-Medien-Schnittstelle korrekt eingerichtet ist:

  1. Öffnen Sie Ihren Internet-Browser auf dem Web-Server und geben Sie folgende URL ein: http://localhost/E-Medien-Schnittstelle/auth.asp
    Je nach Browser erhalten Sie folgendes Ergebnis, wenn die Schnittstelle korrekt installiert wurde:

-1

oder

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>

-<response>

<status>-1</status>

<fsk/>

</response>

Informationen an DiViBib oder einen anderen Anbieter senden

Teilen Sie der DiViBib nach dem erfolgreichen Einrichten der E-Medien-Schnittstelle die URL mit, über die sie auf Ihre Schnittstelle zugreifen kann. In der Regel lautet diese URL: https://www.Name_der_Bibliothek.de/E...telle/auth.asp

Wenn Sie außerdem Teilnehmer in einem Verbund sind, müssen Sie der DiViBib auch den DSN-Namen mitteilen, über den Ihre Datenbank eingebunden ist.

Der Link ist wie folgt aufgebaut: https://www.Name_der_Bibliothek.de/E...1980&DB=biblio

Parameter zur statistischen Auswertung der E-Medien-Schnittstelle

Zur Unterscheidung verschiedener Aufrufstellen der E-Medien-Schnittstelle kann der Parameter „client=“ benutzt werden.

Diese URL muss dem Drittanbieter, z.B. DiviBib mitgeteilt werden. In der Schnittstellenstatistik erscheinen nun in diesem Beispiel die Zugriffe der Divibib als eigener Eintrag nicht mehr pauschal als EMedienschnittstelle.

Neuer URL-Parameter ezproxy

  • Damit die EMedienschnittstelle mit ezproxy verwendet werden kann, gibt es den Parameter ezproxy=y. Mit diesem Parameter wird eine HTML Rückgabe erzeugt welche mit EZProxy verwendet werden kann.

E-Medien-Schnittstelle aktualisieren

Um die E-Medienschnittstelle zu aktualisieren, gehen Sie bitte wie folgt vor:

  1. Installieren Sie den BIBLIOTHECAplus AuthService (siehe Abschnitt Installation BIBLIOTHECAplus AuthService), sofern dieser noch nicht eingerichtet ist z.B. durch einen vorhandenen Web-OPAC.
  2. Sichern Sie sich alle Dateien aus dem aktuellen E-Medien-Schnittstelle Verzeichnis in einen neuen Ordner.
  3. Entpacken Sie das Verzeichnis E-Medien-Schnittstelle aus dem ausgelieferten ZIP-Archiv.
  4. Kopieren Sie den Inhalt in den aktuellen Ordner in dem sich die derzeitige E-Medien-Schnittstelle befindet. Überschreiben Sie die bestehenden Dateien.
  5. Öffnen Sie die gesicherte auth.ini-Datei.
  6. Übernehmen Sie die Konfigurationseinträge (z.B. DB1=, FORBIDDENUSERGROUPS=, PWCRYPT usw.)
  7. Öffnen Sie die gesicherte global.asa-Datei.
  8. Suchen Sie den Eintrag „APPVDIR =“. Dieser befindet sich im oberen Bereich der Datei. Den Inhalt dieses Eintrages fügen Sie bitte in die neue global.asa Datei ein. Z.B. „Public Const APPVDIR = "/emedien"“
  9. Sofern der BIBLIOTHECAplus AuthService auf demselben Server installiert ist wie die E-Medien-Schnittstelle, können Sie den Abschnitt [OAUTH] leer lassen. Sollte der Dienst auf einem anderen Server eingerichtet sein oder sollten Sie mehr als eine Datenbank nutzen, müssen Sie hier die passende(n) URL(s) eintragen
    z.B. URLDB1=https://<Web-Server>:1683/oauth/emedien oder
    URLDB2=https://<Web-Server>:1683/oauth/emedien2 (siehe auch Mandantenfähigkeit des BIBLIOTHECAplus AuthService)

Nach der Aktualisierung müssen Sie im IIS den angelegten App-Pool für die E-Medien-Schnittstellen neu starten, damit die neuen Dateien angezogen werden können. Testen Sie den Zugriff auf die E-Medien-Schnittstelle.

*) Hinweis:

  • Der String <PASSWORT> ist nur ein Platzhalter. Bitte inkl. der spitzen Klammern durch das korrekte Passwort ersetzen.